Wir haben uns auf dem Camping Platz in Altkirch (GPS Koordinaten: N: 47° 36'50,4", E: 007° 13'59.6") getroffen. Der Vorteil lag auf der Hand, jeder konnte es ohne Probleme auch ohne GPS finden, und ohne Stress anreisen.
Als wir um ca. 19:30 Uhr ankamen warteten Stefan, Bernadette und Töchter schon. Kurze Zeit später kamen Alex, Anja und Katarina an. Dann noch der Ron und Allison in ihrem roten BT. Und am Schluss noch der Martin mit Lisa und Lea. Die Wiedersehensfreude war nach so langer Zeit, (immerhin eine ganze Woche) riesig und wurde dem entsprechend mit genügend Bier und Aprikosen heruntergespühlt. Sogar alkoholfreies Bier hat nicht gefehlt. (???)
Am nächsten Morgen Punkt 8:00 Uhr haben uns Martin und Freya wie versprochen, frische Brötchen und Gipfeli gebracht. Und schon wieder eine Überraschung: Alex köpfte vor dem Frühstück eine Flasche Sect. (???) Aha, die Anja hat Geburtstag. Also haben wir einen Champagner-Frühstück genossen. Nach dem Frühstück sind wir (6 Fahrzeuge, 12 erwachsene, 3 Kinder und 2 Hunde) losgefahren.
Es ging durch wunderschöne Landschaften. Manchmal musste man umkehren, weil's einfach nicht weiter ging. Aber das konnte uns keineswegs die Laune verderben. Im Gegenteil. Es war sehr Erlebnisreich. Mitten in der Natur, fing Martin's LC Flüssigkeit verlieren. (???) Nach einer kurzen Analyse stellte sich heraus, dass die Lenkhilfe-Leitung durchgerostet war. Was nun? Weit und breit keine grössere Ortschaft. Ersatzteile natürlich auch nicht dabei. Also fuhren Alex und Martin mit der Ameise bis zu nächstem Bauernhof. Hier bekamen sie zunächst mal einen regelrechten Anschiss, weil wir einfach vorbei fuhren, ohne anzuhalten. Schliesslich mussten wir ja den ausgebauten HZJ79 gesehen haben. Nach dem der Alex wieder etwas zum Atem kam, hat er sich selbstverständlich bereiterklärt, den LC zu reparieren. (Glück muss man haben) Natürlich mussten alle anderen auch zum Bauernhof zurück, wo wir sehr herzlich mit Kaffe und einem selbstgemachten Holunder-Sirup bewirtet wurden. Während sich die einen erfrischt haben, reparierten die anderen Martin's LC.
Alex's BT ist für den härtesten Sahara-Einsatz ausgerüstet und jederzeit Reisebereit. Im Winter fährt die Familie wieder nach Afrika. Aber der LC muss auch unter dem Jahr seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Entweder als Zugfahrzeug, als fahrbarer Kompressor, und was alles noch so auf einem Bauernhof anfällt.
Nach der Reparatur ging's weiter. Abend's haben wir ein Camp in der Nähe einer alten französischen Festung aufgeschlagen. Während der Abendessens-Vorbereitung wurden wir durch etwas Regen überrascht. Das hielt Ron nicht vom kochen ab. Man muss sich halt etwas einfallen lassen. Schön beweglich der Ron. Ein ander Teil der Gruppe konnte sich unter Martin's Regendach verstecken, die anderen versteckten sich in ihren Fahrzeugen. Zum glück regnete es nur ein paar Minuten, also konnten wir Abends wieder gemütlich zusammen sitzen, und den Martin etwas Hochnehmen. Am Morgen wurden unsere Reisegruppe um einen BT grösser geworden. Ali und Uschi haben sich uns angeschlossen. So konnten wir mit sieben Fahrzeugen, 14 erwachsenen, drei Kindern und zwei Hunden weiter reisen.
Und wieder durch Stock und Stein. Am Nachmittag mussten wir immer wieder eine kurze Reparaturpause einlegen. Alex's Provisorium hat die Strapazen doch nicht ausgehalten. In irgendeinem Dorf, ohne Telefon und Mobilnetz-Empfang mussten wir eine längere Pause einlegen und auf den ADAC warten.
Währen dieser Zeit haben wir uns wie immer zwischenverpflegt. Gleichzeitig wurden wir "Die Attraktion" für die Dorfbevölkerung. Nach dem Martin's LC auf dem Apschleppwagen verladen wurde, ging's zur Garage weiter.
Während wir vor der Garage auf die Reparatur warteten, fuhr hier der Paul mit seinem alten BT-FJ45 vorbei. Auf unser Winken hielt er bei uns an. Selbstverständlich wollten wir alle sein Fahrzeug bewundern. Und wie unter den Offroadern üblich, zeigten uns Paul und Helene gerne ihren Fahrzeug, oder sollte man besser Wohnheim sagen? Wer würde glauben, dass hier 4t, mit fünf Menschen unterwegs sind.
Wie es sich herausgestellt hat, waren Paul und seine Familie gerade auf der Suche nach einem Schlafplatz. Gerne schlossen sie sich uns an. Abends haben wir wie üblich zusammen wieder mal gefeiert, (wahrscheinlich Martin's Reparaturen) Das Bier, Wein und Zwetschkenwasser flossen in strömen. Martin's HDJ80 hat einen neuen Pseudonym bekommen. "Umgebauter Defender" Am nächsten Morgen hat uns alle, Martin (Hundevater) mit frischen Baguetten überrascht. Nach gemeinsamen Frühstück hat sich die Gruppe wieder getrennt. Im nachhinein muss ich sagen, falls wir noch länger geblieben wären, wäre die Zahl der Fahrzeuge noch erheblich angewachsen.